Was kostet SEO im Monat?
Aktualisiert · 2. November 2026
SEO kostet kleine und mittlere Unternehmen im deutschsprachigen Raum meist 800 bis 2.500 Euro im Monat, bei überschaubaren Anforderungen 500 bis 1.500 Euro. SEO-Freelancer verlangen im Median 80 Euro pro Stunde, und viele Agenturen nehmen Mandate unter etwa 1.000 Euro gar nicht an. Selbst machen kostet kein Geld, nur Zeit. Ein kleines Budget kauft wenige Stunden, entscheidend ist also, wofür du sie einsetzt.
SEO-Kosten auf einen Blick
Die Zahlen stammen aus veröffentlichten Übersichten, geprüft am 2. November 2026, netto. Eine unabhängige Umfrage für 2026 haben wir nicht gefunden: Ahrefs verkauft SEO-Software, freelancermap vermittelt Freelancer. Es sind Orientierungswerte, keine Angebote.
- Der Freelancer-Median von 80 Euro stammt aus 2.744 Profilen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die mittlere Hälfte liegt bei 60 bis 100 Euro. Es sind Angebotspreise, keine verhandelten Abschlüsse.
- Ein typisches Audit dauert laut freelancermap 8 bis 20 Stunden, also 640 bis 1.600 Euro. Ahrefs nennt für ein technisches Audit 1.000 bis 5.000 Euro.
- Wie breit der Markt ist, zeigt die internationale Ahrefs-Umfrage unter 439 Anbietern, Stand August 2024: Am häufigsten sind 501 bis 1.000 Dollar im Monat, Agenturen liegen im Schnitt bei 3.209 Dollar.
| Wer macht es | Pro Monat | Pro Stunde |
|---|---|---|
| Du selbst | 0 € plus deine Zeit | Keine Kosten |
| Freelancer | 500 bis 2.000 € | 80 € im Median |
| Kleine lokale Agentur | Ab 500 bis 1.000 € | 60 bis 120 € für Local SEO |
| Agentur | 1.500 bis 5.000 € | 100 bis 180 € |
| Einzelprojekt | 1.000 bis 5.000 € einmalig | Keine Angabe |
| Automatische Artikel (Uisdom, unser Dienst) | 29,99 €, nur Artikel | Keine Angabe |
Wie viele Stunden dein Budget kauft
SEO ist vor allem bezahlte Arbeitszeit. Rechne jedes Angebot deshalb in Stunden um. Die Tabelle teilt das Budget durch den Median von 80 Euro. Das ist unsere Rechnung, gerundet, und sie funktioniert mit jedem Satz, den man dir nennt.
Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Blogartikel braucht laut der Umfrage von Orbit Media 2026 3 Stunden 20 Minuten. Bei 500 Euro im Monat wären also mit knapp zwei Artikeln alle Stunden verbraucht.
| Budget | Stunden | Das passt hinein |
|---|---|---|
| 500 € | Gut 6 | Eine Priorität im Monat |
| 1.000 € | Gut 12 | Korrekturen und etwas Inhalt |
| 2.400 € | 30 | Laufende Betreuung |
Was ein kleines Budget nicht kaufen kann
Wenige Stunden im Monat bringen etwas, wenn sie in eine einzige Aufgabe fließen. Für alles, was ein SEO-Angebot gern aufzählt, reichen sie nicht. Ein sehr niedriger Preis hat drei mögliche Gründe: weniger Arbeit, weniger Erfahrung oder automatisierte Arbeit.
- Technik, regelmäßige Inhalte und Linkaufbau zugleich gehen nicht. Wähle, was dich gerade am meisten bremst.
- Bundesweite Begriffe sind nicht drin. Ein kleines Budget passt zu lokalen Suchen und konkreten Fragen: "Physiotherapie Schulter Leipzig", nicht "Physiotherapie".
- Gekaufte Links sind tabu. Google wertet es als Linkspam, wenn Links gegen Geld getauscht werden, um Rankings zu beeinflussen. Ein billiges Paket mit "100 Backlinks" ist also ein Risiko und keine Abkürzung.
- Eine Position ist nicht käuflich. Google schreibt ausdrücklich, dass niemand Platz 1 garantieren kann, und rät, sich in so einem Fall jemand anderen zu suchen.
- Ein Termin auch nicht. Manche Änderungen wirken laut Google in wenigen Stunden, andere brauchen mehrere Monate.
Was du zuerst kostenlos erledigen kannst
Ein Teil der nützlichsten Arbeit kostet nichts und gehört vor jede Rechnung. Wer darauf aufbaut, verwendet deine bezahlten Stunden für die schwierigeren Probleme. Wenn du diese Schritte erledigt hast, sind Angebote außerdem leichter zu beurteilen.
- Richte die Search Console ein, den kostenlosen Dienst von Google. Dort siehst du, wonach Menschen suchen, bevor sie zu dir kommen, und welche Seiten Probleme haben.
- Lege dein Unternehmensprofil bei Google an oder beanspruche es. Bei lokaler Kundschaft ist das der erste Schritt.
- Prüfe, ob Google dich überhaupt findet: Warum ist meine Website nicht bei Google?
- Geh die Website-Check-Checkliste durch und behebe, was du kannst. Den Rest gibst du als genaue Liste an einen Profi weiter.
- Notiere die Fragen deiner Kunden und beantworte sie mit diesen Blog-Themen für lokale Unternehmen. Entwürfe testest du mit der kostenlosen SEO-Artikel-Analyse.
Wie viel sollte ein kleines Unternehmen ausgeben?
Geh vom Wert eines Kunden aus, nicht von einer Preisliste. Multipliziere die Monatsgebühr mit 12 und teile das Ergebnis durch den Gewinn pro Kunde. So siehst du, wie viele zusätzliche Kunden SEO im Jahr bringen muss, damit es sich trägt. Rechne dabei mit dem Gewinn, nicht mit dem Umsatz.
1.000 Euro im Monat sind 12.000 Euro im Jahr. Bei 200 Euro Gewinn pro Kunde brauchst du 60 Kunden, für einen kleinen lokalen Betrieb ist das viel. Bei 2.000 Euro Gewinn sind es 6. Das zeigt die Größe der Wette und ist keine Prognose: Niemand kann vorher sagen, wie viele Kunden SEO bringt. Wie dieser Kanal funktioniert, steht unter Kunden über Google gewinnen.
Geht die Rechnung nicht auf, kauf lieber weniger, statt anzufangen und wieder aufzuhören. Oft reicht ein Einzelprojekt für die wichtigsten Korrekturen, danach schreibst du selbst. Der größte Posten ist meist der Inhalt: Vergleiche ihn mit dem, was ein Blog kostet. Liegt das Problem an der Website selbst, ist was eine Website wirklich kostet die bessere Frage.
Was du vor der Unterschrift fragen solltest
Google nennt die Beauftragung eines SEOs eine große Entscheidung, denn unseriöse Anbieter können Website und Ruf schaden. Frage nach Beispielen früherer Arbeit, nach den erwarteten Ergebnissen, nach dem Zeitrahmen und danach, wie der Erfolg gemessen wird. Vier weitere Fragen machen Angebote vergleichbar:
- Wie viele Stunden im Monat bekomme ich, und wer macht die Arbeit?
- Was genau passiert in den ersten drei Monaten?
- Behalte ich Inhalte, Zugänge und Daten, wenn ich kündige?
- Wie lange läuft der Vertrag, und wie komme ich heraus?
Häufige Fragen
›Was kostet SEO pro Monat?
Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen nennt Ahrefs 800 bis 2.500 Euro im Monat, bei überschaubaren Anforderungen 500 bis 1.500 Euro.
›Was kostet ein SEO-Experte pro Stunde?
SEO-Freelancer im DACH-Raum liegen im Median bei 80 Euro, Agenturen laut freelancermap bei 90 bis 200 Euro. Das sind Angebotspreise.
›Reichen 500 Euro im Monat für SEO?
Für einen lokalen Betrieb mit einer klaren Priorität kann das reichen. Beim Median sind das gut 6 Stunden, ein Komplettprogramm ist damit nicht drin, und viele Agenturen beginnen erst bei etwa 1.000 Euro.
›Was kostet ein SEO-Audit?
Freelancermap rechnet mit 640 bis 1.600 Euro für 8 bis 20 Stunden, Ahrefs nennt für ein technisches Audit 1.000 bis 5.000 Euro. Für einen ersten Durchgang gibt es die kostenlose Checkliste.
›Kann ich SEO selbst machen?
Die Grundlagen ja. Google behandelt einen Profi als Möglichkeit, nicht als Pflicht. Der Preis dafür ist deine Zeit.
›Macht Uisdom SEO?
Uisdom schreibt und veröffentlicht Artikel auf Basis deiner Website, 3 pro Woche für 29,99 Euro im Monat, der erste ist gratis. Das deckt Inhalte ab, nicht Linkaufbau oder Beratung, und es gibt kein Versprechen zu Rankings.
Quellen
- Ahrefs Was kostet SEO? Preise und Agentur-Kosten im Überblick
- freelancermap Was kostet ein SEO-Freelancer? Preise und Stundensätze 2026
- Google Search Central Benötigst du einen SEO-Experten?
- Google Search Central Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung
- Google Search Central Spamrichtlinien für die Google Websuche